Dario dario (Hamilton, 1822)
Die Tiere halten wir in mittelhartem Aachener Leitungswasser in unbeheizten Becken. Damit die Männchen nicht zu viel Schrecken verbreiten, sollte die Einrichtung möglichst "dicht" sein. Sprich - wir packen einen Moosbüschel rein, der das Becken mehr oder minder ausfüllt. Gefüttert wird in erster Linie mit Artemianauplien und Daphina.
Männchen

Hier ein adultes Männchen mit ausgeprägter Färbung.

Dieses Tier ist etwas jünger und auch noch nicht ganz ausgefärbt.
Weibchen

Das Streifenmuster kann bei den Weibchen durchaus ausgeprägt in Erscheinung treten. Auch kann man Teils Farbsäume an den ersten Flossenstrahlen sehen. Aber eine deutliche Färbung, die über schwache Reflektionen hinausgeht, sieht man nicht.
Jungtiere
Wenn laichvolle Weibchen zu sehen sind, sauben wir das Wechselwasser aus dem Becken der Alttiere in Eimer und versuchen die Larven abzusammeln. Das Problem bei diesem Unterfangen ist, dass die Larven praktisch durchsichtig sind und man von oben zuerst nur die Augen als zwei kleine schwarze Striche wahrnimmt. Wir reden hier von einer Gesamtlänge von geschätzten 2 mm. Die Jungtiere ziehen wir in Schälchen auf. Im Elternbecken kommen zwar auch immer wieder welche hoch. Aber die Alttiere stellen definitiv den Jungfischen nach. Wir füttern in den ersten Wochen mit einem Infusorienansatz und geben nach 2-3 Wochen zusätzlich Artemianauplien. Als Deckung und um Verpilzungen o.ä. zu verhindern geben wir ein Seemandelbaumblatt hinzu - keine Ahnung, ob das hilft, schaden scheint es nicht. Die Tiere wachsen bei uns in der Anfangszeit mit sehr unterschiedlicher Geschwindigkeit. Wenn sie Artemianauplien annehmen, scheint das schwierigste Überstanden. Insbesondere davor sollte man zweimal täglich mit Infusorien füttern, sonst kippen öfters mal Larven. Einige Stunden nach der Fütterung reinigen wir jedes mal die Schälchen.










